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Fahnen

Die Schützenkompanie Matrei verfügt über mehrere Fahnen.

Die erste Matreier Fahne
Die Fahne stammt aus dem Jahre 1955 und wurde im Jahre 2005 restauriert.
Die Vorderseite des Prokatstoffes ziert ein ovales, in Seide gesticktes Herz-Jesu Bild welches mit Goldborten umrahmt ist.
Der darüberstehende Text -Bozen 1796- erinnert an das Herz-Jesu Bundesgelöbnis 1796 in Bozen.
Die Rückseite zeigt einen in Seide gestickten Tiroler Adler, dessen Krone mit Goldborten bestickt ist.
Die zweite Matreier Fahne
Die Fahne stammt aus dem Jahre 1908 und wurde im Jahre 1988 restauriert.
Auf der Vorderseite ist der hl. Sebastian (Schutzpatron der Schützen) dargestellt. Die gesamte Darstellung ist eine wertvolle Stickarbeit. Der darüberstehende Text lautet: Für Gott, Kaiser und Vaterland.
Das rückseitige Fahnenblatt zeigt den Tiroler Adler, wobei die gestickte Krone mit Edelsteinen besetzt ist.
Die Matreier Jungschützenfahne
Bereits seit dem Jahre 1928 besteht in Matrei eine Jungschützenkompanie. Der Stifter der Fahne dürfte wahrscheinlich der damalige Fürst Auersperg zu Trautson gewesen sein. Mangels Unterlagen sind jedoch keine genaueren Daten nachweisbar.
Auf der Vorderseite liest man die lateinische Inschrift: Pro ecclesia et pro Imperio
(Für die Kirche und das Reich)
Die Kaiserjägerfahne von Matrei
Zur Kaiserjägerfahne gibt es weder eine erste Erwähnung, noch sind Stifter oder Fahnenpatin bekannt.
Es handelt sich um eine Seidenfahne, dessen Vorder- und Rückseite gleich sind. Im Wappen sind die Initialen von Franz-Josef I zu erkennen.
Besonders erwähnenswerter Brauch:
Wenn ein Kaiserjäger gestorben ist, riss man ein Stück aus dieser Fahne und legte es als Grabbeilage hinzu.


Die Bataillonsfahne Wipptal-Eisenstecken
Die Bataillonsfahne war seit 1989 unter der Obhut von Bataillonsfähnrich Lt. Hermann Schauer. Hermann legte nach 24 Jahren seine Funktion als Bataillonsfähnrich zurück und wurde bei den Bataillons-Neuwahlen am 14. März 2014 einstimmig zum Ehren-Fähnrich des Bataillons Wipptal ernannt.